Im WKK werden Untersuchungen an verschiedenen Arten von Straßenfahrzeugen durchgeführt. Es werden Luftkräfte und -momente auf das Gesamtfahrzeug oder auf Fahrzeugteile (z.B. Luftleitschilde, Dachlasten usw.) bestimmt, Druck- und Geschwindigkeitsfelder im Fahrzeuginneren oder außerhalb des Fahrzeugs vermessen und mit Anstrichbildern bzw. Nebelsonden der Verlauf der Strömung dargestellt oder Verschmutzungstests durchgeführt.

Windkanaltest an einem Polizei-Krad

<<< Bei Zweiradfahrzeugen werden im WKK außer Luftkräften (Widerstand, Seitenwindempfindlichkeit usw.) auch die Zuströmung zu Kühler, Ansaugöffnungen und Motor, die Wirksamkeit von Windschutzschilden und die Abgasführung untersucht.

GKW-Modell im Windkanal


An Modellen von Güterkraftfahrzeugen werden Untersuchungen zur Wirkung von Luftleiteinrichtungen, zur aerodynamischen Güte verschiedener Aufbauvarianten, zur Abgasführung und zu aerodynamischen Problemen von Gespannen durchgeführt. >>>



ein getunter Trabbi im Windkanal

<<< Auch PKW werden im WKK hinsichtlich der aerodynamischen Kräfte, Verschmutzung, Belüftung, Kühler- und Motorraumdurchströmung, sowie der Wirkung zusätzlicher Anbauteile auf die Aerodynamik untersucht.



1 : 5 Designstudie

Designstudien stehen am Beginn einer jeden Fahrzeugentwicklung. Im WKK liefern Untersuchungen an derartigen Modellen im NK 1 und NK 2 erste Informationen über aerodynamische Basisparameter.

1 : 5 Designstudie

Vor Ort können Änderungen am Design vorgenommen und deren Auswirkung auf die Aerodynamik überprüft werden. Im NK2 steht für die exakte Simulation des Bodeneffektes der Fahrbahn ein Versuchsstand mit Rollband und Grenzschichtabsaugung zur Verfügung.